Online-Adventskalender

Jeden Tag etwas zum Besserfühlen

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Mit diesen 24 Expertenratschlägen wünschen wir
Ihnen eine gesunde Weihnachtszeit!
Ihr TERAPON-Team

Positiv denken in Zeiten des Lockdowns

In diesen Tagen ist das Leben für einige von uns entspannter, für viele von uns aber komplizierter, und für manche auch sehr beängstigend. Nicht nur ist in diesem Jahr die Zahl der Menschen, die psychisch erkrankt sind, um über 30 % angestiegen, auch Menschen, die sich eigentlich stabil fühlen, haben zu kämpfen, gehen durch Krisen oder machen sich aus den unterschiedlichsten Gründen Sorgen. Immer, wenn sich Dinge schnell ändern, und noch mehr, wenn man diese Veränderungen nicht oder nur zu einem kleinen Teil selbst beeinflussen kann, steht die Psyche unter starkem Druck – und manchmal das ganze Leben.

Mit unserem Kalender wollen wir Ihnen Mut machen und Ihnen helfen, sich wieder auf etwas Positives zu konzentrieren.
Wenn die Nacht am dunkelsten ist, kann man die Sterne am besten sehen. Es ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich über Optimismus zu unterhalten. Was genau bedeutet der? Einige Studien haben schon untersucht, ob Optimisten oder Pessimisten besser und glücklicher leben. Erstaunlicherweise findet man keine großen Unterschiede.

Das mag daran liegen, dass die absoluten Optimisten („Es ist immer für etwas gut“ / „Alles wird gut“) vom Leben meist früher oder später arg enttäuscht werden und ihr Weltbild dann komplett neu aufbauen müssen. Dieser Optimismus funktioniert so lange, bis der Bumerang zurückkommt.
Strikte Pessimisten dagegen rechnen immer mit dem Schlimmsten. Der Vorteil: Sie werden nicht enttäuscht, höchstens positiv überrascht. Gleichzeitig sind sie selten hoffnungsfroh und hegen eher graue Gedanken und Vorstellungen. Beide Strategien haben also ihre Licht- und ihre Schattenseiten.
Terapon kann Ihnen aber einen dritten Weg aufzeigen, nämlich eine Kombination aus beidem.

  1. Eine ehrliche Bilanz, auch die der Schattenseiten. Anerkennen was ist. Aussprechen was ist. Auch die Tatsache, dass man vielleicht noch keine Lösung hat für ein Problem oder überhaupt nicht weiß, was an etwas Schlimmem gut sein soll.
  2. Darauf vertrauen, dass man selbst aber auch andere Menschen viele innere Schätze besitzen, die sie nutzen können, um auch eine schwierige Situation zu überwinden, zu nutzen oder sich an ihr zu entwickeln. Wir sprechen von Ressourcenorientierung: Es darf auch schlimm sein, weil ich weiß, dass ich Möglichkeiten habe oder finden werde, die mir helfen, etwas zu verändern oder mich zu entwickeln.
    Diese Ressourcen können sich in mir befinden: meine Fähigkeiten, meine Zuversicht, mein Glaube an mich selbst, meine Zähigkeit, meine Geduld oder was auch immer. Es können aber auch äußere Ressourcen sein: Meine Freunde, die mir helfen, die Tatsache, dass ich Informationen finden kann, die mir weiterhelfen.

Menschen, die so denken, überwinden Schwierigkeiten schneller und nachhaltiger. Sie müssen sich nichts schönreden, sie dürfen aber trotzdem Hoffnung haben und sich nach vorne orientieren, auf der Suche nach Lösungen, die sich unterwegs nach und nach zeigen können.
 Ich finde, dass wir davon alle etwas gebrauchen können. Wir wissen nicht, was in den nächsten Wochen und Monaten noch passieren wird. Aber wir wissen: Wir können viel schaffen, viel erreichen und viel bewegen, wenn wir uns trauen.

Wir wünschen Ihnen viel Mut und den festen Glauben an die eigene Kraft.

(„Trau lieber Deiner Kraft, als deinem Glück“. Publius Syrus)